Produkte (CD)
Ragtime
in Vienna
Wiener
Telegramme
Musik
à la Schrammel
Strauss-Schubert-Lanner
in Grinzing
Im
Kaffeehaus
We're Goin'around (Extr.Treemonisha) Scott Joplin (1868-1917)
Weaner Mad'ln Op.388 C.M. Ziehrer (1843-1922)
Hoch und Nieder Marsch Op.372 C.M. Ziehrer
Annen Polka Johann Strauss II (1825-1899)
Aunt Dinah has blowed de horn (Extr.Treemonisha) Scott Joplin
The "Rag Time Dance" (1899) Scott Joplin
The Augustan Club Waltzes (1901) Scott Joplin
Pizzicato-Polka Josef (1827-1870) & Johann Strauss
Loslassen !!!! Polka-Schnell Op.386 C.M. Ziehrer
Pine apple rag (1904) Scott Joplin
Please say you will (1895) Scott Joplin
Rendez-vous! Polka-Française Op. 380 C.M. Ziehrer
Maple Leaf Rag (1904) Scott Joplin
Magnetic Rag (1914) Scott Joplin
Solace A Mexican Serenade (1909) Scott Joplin
Morgenblätter Op. 279 Johann Strauss II
We will rest awhile (Extr.Treemonisha) Scott Joplin
Im vorigen Jahrhundert machte sich in Wien eine besondere Musik bemerkbar,welche für lange Zeit von der ganzen Welt ignoriert wurde. Eine Musik aus Wien ignoriert? Jeder kennt doch Beethovens Symphonien, die Zauberflöte, die wunderbaren Schubert Lieder, die Blaue Donau und das Neu Jahrs Konzert der Wiener Philharmoniker.
Ja, aber da existierte noch etwas anderes: "Die Wiener Volksmusik"... Die 1,500 Stücke der Strauß Familie: Johann Vater und Sohn, Josef und Eduard (nicht nur die wenigen Kompositionen, welche immer von Orchestern gespielt werden); die Werke von Lanner, Fachbach (Vater und Sohn), Ziehrer und-um das Bild zu vervollständigen-die Musik der Brüder Johann und Josef Schrammel. Diese Musiker gaben der Welt die Musik des "anderen" Wien.
Welche Verbindung besteht nun zwischen den Montrealer Gruppen und dieser besonderen Wiener Musik? Hier ist die Antwort:
Während einer Studienreise in Wien hatten Jean Deschênes und seine Frau Anne Lauzon die unerwartete Gelegenheit ein Konzert der Wiener Philharmonia Schrammeln zu besuchen. Die Wiener Philharmonia Schrammeln sind eines der besten Schrammel Ensemble Wiens und setzen sich aus Musikern der Philharmonie zusammen. Sie machen es sich zur Aufgabe, die traditionelle Wiener Schrammelmusik zu pflegen. Seit diesem Konzert sind sie von der Charme dieser Musik gefesselt. Sie kehrten nach Wien zurück um die anderen Wiener Spezialitäten wie die Kontraguitarre, die G Klarinette und das Wiener Knöpferharmonika zu studieren. Nun widmen sie sich ganz diesem weniger bekannten musikalischen Schatz, der Musik des "anderen" Wien.
Um unsere Leidenschaft für diese Musik mit anderen Musikliebhabern zu teilen, beschlossen wir, dieses "Musikalische Telegramme" aus Wien zu schicken!!
An dieser Stelle wollen wir uns aufs herzlichste bei den Folgenden für die Hilfe und Ratschlage zur Herstellung dieser Tonaufnahme und bei der Suche nach Notenmaterial zu bedanken:
Professor Willy Krause, Klarinettist bei den Wiener Philharmonikern (im Ruhestand) und ehemaliges Mitglid der Philharmonia Schrammeln.
Peter Hirschfeld, Mitglied der Philharmonia Schrammeln
Dr. Gertrud Pressler vom Wiener Volksliedwerks
Dr. Eduard Strauss vom Wiener Institut für Strauß-Forschung
Anne Lauzon und Jean Deschênes
Übersetzung: Hans Wyslouzil
Telegramme Walzer Op. 318 Johann Strauss II
Antoinette Polka-Schnell Josef Schrammel (1852-1895)
Busserl Tanz / Schwoma Tanz Josef Weidinger
Wiener Karnevals-Walzer Op.3 (1827) Johann Strauss I (1804-1849)
Hans Jörgel Polka-Française Op.194 Josef Lanner (1801-1843)
Lob der Frauen Polka Mazurka Op.315 Johann Strauss (1825-1899)
Weana Gmüath Walzer Op.112 Johann Schrammel (1850-1893)
Quadrille aus "Il Trovatore und Rigoletto Ph. Fachbach Jun. 1843-1894
Marien-Klänge Op.214 Josef Strauss (1827-1870)
Jungenfeuer-Galopp Op.90 Johann Strauss I
Echt Wienerisch-Lieder und Tänze Op.381 C.M. Ziehrer (1843-1922)
Unter der Enns Polka-Schnell OP. 121 Eduard Strauss (1835-1916)
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Ensemble
Johann Schrammel und l'Ensemble vocal
Laferrière-Doane
Schammel Kanadisch Schrammel Kanadisch: Unter kanadischem Einfluþ präsentiert das "Johann- Schrammel-Ensemble" Jean Deschênes in der Originalbesetzung von zwei Violinen, Klarinette und Gitarre Tänze der Urwiener Schrammel-Brüder Johann und Josef, während das Vokalensemble der Familie Laferrière-Doane ausgewählte Werke des Walzerkönigs einmal alternativ interpretiert.

Familie
Laferrière-Doane Vocal Ensemble
Strauss-Schubert-Lanner in Grinzing
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Kritik

Familie
Laferrière-Doane Vocal Ensemble

Das Kaffeehaus... das Café... ist ein Lokal welches seinen Besucheni durch die besondere Atmosphäre und Gemütlichkeit Entspannung bietet. Mit seinen köstlieben Kuchen und Tonen, sowie auserlesenen Getränken, ist das Café seit langer Zeit eine internationale Tradition.
Das Wiener Kaffeehaus im 19. Jahrhundert war ohne Musik nicht denkbar. Für den Wiener war damals Musik genau so wichtig wie gutes Essen und guter Wein.
Kleine Musikensembles blühten auf und spielten die zeitgemässe Tanzmusik und die Vielfalt der Wiener Volksmusik. Johann Strauss Vater und Josef Lanner, die "Väter des Walzers", waren sehr begebrt. Später wurden viele der Werke Von Johann Strauss Sohn für kleme Ensembles arrangiert.
Es war auch Mode, zwei gleiche Instrumente mit einem Begleitinstrument, wie die Kontragitarre, zu vereinigen. Dieze Tradition zeigte sich besonders bei den Brüdern Johann und Josef Schrammel, deren instrumentation und Spielweise den Belsriff "Schrammelmusik" prägte.
Eine grosse Anzahl der Musikstücke auf diesem CD kommen aus der reichen Sammlung von Eduard Kremser; dem Wiener Dirigenten, welcher hunderte von alten Kompositionen vor der Vergessenheit bewalrte. Einige der Tänze sind einfach nach dem Komponisten benannt - wie der Bertl-Tanz, welcher nach dem Wiener Klarinettisten und Militärkapellmeister G. Bertl benannt wurde. Andere Tänze haben einen weitaus poetischeren Namen wie zum Beispiel "Kunst und Natur" oder gar "Schweinsbäusscherl-Tanz". Josef Lanner verherrlicht mit seinem Walzer "Die Schönbrünner" das Schloss Schönbrunn, welches ganz in des Nähe seines Stammlokales, dem Casino Dommayer ist, in welchem Lanner die Wiener jede Nacht zum Gallopieren und Drehen brachte.
Dem "Concordia Presse Klub von Wien" schien die freundliche Rivalität von Johaun Strauss Sohn und Jacques Offenbach bekannt gewesen zu sein, denn sie beauftragten beide Komponisten einen Walzer für den Jahresball von 1864 zu schreiben. Strauss übertraf Offenbach's "Abendblätter" mit seinen "Morgenblättern", Nur diese Komposition ist bis heute erbalten geblieben.
Während die ersten Walzer von Strauss (Vater) einfache, aus dem Volklied hervorgegangene Tanzsuiten in 8 Takten waren, zeigt der Walzer "Loreley-Rhein-Klänge" bereits die Reife des brillianten "Kaffeehaus Geigers" welcher seine Karriere als Direktor der Hofmusik am Österreichischen Hof beendete. Die ausdruckvolle Einleitung und die äusserst sorgfältig ausgearbeitete Coda dieses Werkes bahnten den Weg für die grandiosen symphonischen Walzer seiner Söhne Johann und Josef
Es muss sechliesslich darauf hingewiesen werden, dass alle Werke auf diesem Disk, vom Einfachsten bis zum Kunstvollsten, in sich das Thema des charmanten und einmaligen "Alt-Wien" aufweisen.
Ubersetzung: John Wyslouzil
Kritik
Trio Lauzon-Deschênes
PROGRAMME
1- Der Eichberger / 2- Klöpfllied / 3- Herbergweis' / 4- Marsch / 5- Grillenpolka / 6- Jodler / 7- Schottisch / 8- Jodler / 9- Polsterltanz / 10- Vier Almer / 11- Der Boarische / 12- Deutscher / 13- Seeauer Landler / 14- Der Tag hat sich geneigt / 15- Kleiner Walzer / 16- Drei Landler / 17- Menuet de Haydn / 18- Kirchtagslandler / 19- Drei Steirer / 20- Marsch / 21- Tanz / 22- Mazurka / 23- Tafelstück / 24- Tuet eilends erwachen

Anouk Deschênes, Blockflöten ,Geige und Stimme
Anne Lauzon, Blockflöten,Klarinet, Hackbrett,Harmonika und Stimme
Jean Deschênes, Blockflöten, Flöte, Zither, Kontraguitar und Stimme